Software für 1D-CFD & Elektromagnetische Simulationen & Analyse
Simulation und Analyse – integriert, praxisnah und produktiv
Leistungsfähige Simulationssoftware ist der Schlüssel zu kürzeren Entwicklungszeiten, fundierten Entscheidungen und zuverlässigen Produkten. Entscheidend ist jedoch nicht nur das Tool selbst, sondern dessen effiziente Anwendung im realen Entwicklungsprozess.
ELiNTER bietet Engineering‑Software für Simulation, Analyse und Optimierung – kombiniert mit persönlicher Betreuung, Schulung und technischem Know‑how.
Simcenter™ Flomaster™
Simcenter™ Flomaster™ ist eine leistungsstarke 1D-CFD-Simulationssoftware zur Analyse und Optimierung komplexer Thermofluid-Systeme. Sie ermöglicht die schnelle und zuverlässige Simulation von stationären und instationären Strömungen von Flüssigkeiten und Gasen – selbst in hochkomplexen Rohrnetzwerken.
Die Software bietet eine intuitive Modellierungsumgebung, in der Komponenten wie Rohrleitungen, Pumpen und Ventile flexibel kombiniert werden können. Neben klassischen Strömungsanalysen lassen sich auch Druck-, Temperatur- und Transientenverläufe sowie physikalische Effekte wie Druckstöße oder Phasenübergänge präzise abbilden. Ergänzend ermöglicht die integrierte thermische Analyse eine ganzheitliche Betrachtung des Systemverhaltens. Über die CAD2FM-Schnittstelle können zudem komplexe Rohrleitungsnetzwerke direkt aus 3D-CAD-Daten übernommen werden.
Zu den zentralen Vorteilen zählen:
Effiziente Auslegung von Gas-, Flüssigkeits- und Zweiphasensystemen
Analyse kritischer Betriebszustände und sicherheitsrelevanter Szenarien
Nutzung als digitaler Zwilling für Monitoring und Betrieb
Nahtlose Integration in bestehende CAD-, PLM- und IoT-Umgebungen
Simcenter Flomaster unterstützt Ingenieure dabei, fundierte Entscheidungen bereits in frühen Entwicklungsphasen zu treffen und die Effizienz sowie Betriebssicherheit nachhaltig zu steigern.
Simcenter™ MAGNET™
Simcenter™ MAGNET™ ist eine leistungsstarke Simulationssoftware für elektromagnetische Felder. Ermöglicht eine effiziente Entwicklung von Motoren, Sensoren, Transformatoren, Aktoren, Magnetspulen und anderen Komponenten mit Permanentmagneten oder Spulen. Auf Basis der Finite-Elemente-Methode werden die Maxwell-Gleichungen gelöst und induzierte Ströme, Verluste, Magnetfelder und deren Stärken als auch komplexe Bewegungssimulationen (stimuliert durch Magnetfelder) mit sechs Freiheitsgraden simuliert.
Zu den zentralen Vorteilen:
Effiziente Auslegung elektromagnetischer Geräte, Baugruppen und Komponenten
Analyse elektromagnetischer Wechselwirkungen und Verluste
Integration in Schaltungssimulationen und Co-Simulationen auf Systemebene
Automatische Designoptimierung und Workflow-Automatisierung
Simcenter™ MAGNET™ unterstützt Ingenieure dabei, fundierte Entscheidungen bereits in frühen Entwicklungsphasen zu treffen und die Effizienz sowie Produktleistung nachhaltig zu steigern.
Warum Software mit ELiNTER?
Der entscheidende Unterschied liegt nicht in der Software – sondern im Partner.
ELiNTER versteht sich bewusst nicht als klassischer Software‑Reseller, sondern als technischer Partner.
Ihr Vorteil:
Persönliche Betreuung statt „Box‑Moving“
Schulungen direkt auf Ihre Anwendungen abgestimmt
Unterstützung bei realen Projekten
Begleitete Teststellungen („Professional Trial“)
Wir stellen sicher, dass Ihre Software nicht nur installiert wird, sondern im Alltag produktiv eingesetzt werden kann.
Unser Ziel ist nicht der Verkauf von Software, sondern deren erfolgreiche Anwendung. Wir begleiten Sie von der Auswahl über die Einführung bis zur produktiven Nutzung in Ihren Entwicklungsprozessen.
1D CFD‑ & EM Engineering‑Software im Überblick
Design‑ & Prozessoptimierung
Tools wie Simcenter HEEDS unterstützen bei der automatisierten Optimierung von Designvarianten.
1D CFD Simcenter FLOMASTER Daten sind einlesbar und können automatisch mit mehreren Parameter parallel im Simcenter HEEDS optimiert werden
EM Simcenter Magnet Daten können durch HEEDS optimiert werden
Multidisziplinäre Optimierung mit multiplen CAD und CAE Tools
1D‑CFD Simulation & Systemanalyse
Mit Simcenter FLOMASTER können komplexe thermofluidische Systeme modelliert werden.
Systeme statt Einzelkomponenten analysieren
Rohrleitungen, Kühlkreisläufe und Systemverhalten simulieren
FAQ Simcenter Flomaster & MAGNET
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Simcenter Flomaster ist eine 1D-Systemsimulationssoftware für thermo-fluidische Netzwerke. Sie dient dazu, Rohrleitungs-, Kühl-, Schmier-, Kraftstoff-, Hydraulik-, Pneumatik- und Prozesssysteme bereits in der Entwicklungsphase virtuell auszulegen, zu bewerten und zu optimieren. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Druck, Volumenstrom, Temperatur, Wärmeübertragung, Medienzustand und das dynamische Verhalten des Gesamtsystems. Simcenter Flomaster ist ideal für Auslegung, Inbetriebnahme und Betrieb thermo-fluidischer Systeme.
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Die Software eignet sich überall dort, wo Fluide und thermische Energie in vernetzten technischen Systemen eine Rolle spielen. Typische Einsatzbereiche sind:
Fahrzeug- und E-Mobilitätskühlung, beispielsweise Batterie-, Inverter-, Motor- oder Brennstoffzellenkühlung
Luft- und Raumfahrt, etwa für Kraftstoff-, Öl-, Hydraulik- und Environmental-Control-Systeme
Maschinen- und Anlagenbau, etwa für Hydraulik, Schmierung, Prozesskühlung und Rohrleitungsnetze
Energie- und Prozessindustrie, beispielsweise Wasser-, Dampf-, Gas- oder Kühlwassersysteme
Gebäude- und Infrastrukturtechnik, etwa HVAC-, Wasser- und Fernwärmesysteme
Marine, Bahn, Medizintechnik sowie Prüfstands- und Testsysteme
Elektronik und Rechenzentren, für die Flüssigkühlung durch Fluidnetzwerke des Kühlkreislaufs
Die Stärke liegt in der Betrachtung des Gesamtsystems, statt einzelne Komponenten isoliert zu bewerten.
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Simcenter Flomaster modelliert primär thermo-fluidische Zusammenhänge: Strömung, Druck, Temperatur, Wärmeübergang, Fluid- und Stoffeigenschaften sowie thermische Massen. Abhängig von Bibliotheken, Modellaufbau und Kopplung können auch Regelungslogik, rotierende Maschinen, mechanische Randbedingungen und elektrische bzw. leistungselektronische Verlustquellen in die Systembetrachtung einfließen.
Dadurch lässt sich beispielsweise untersuchen, wie eine geänderte Pumpendrehzahl, ein Ventilstellgrad, eine Verlustleistung oder die Umgebungstemperatur auf die Temperatur eines kritischen Bauteils auswirkt. Flomaster nutzt dafür Solver und integrierte Korrelationen für praxisnahe thermo-fluidische Berechnungen. -
Mit Simcenter Flomaster lassen sich Kühlkreisläufe von der Wärmequelle bis zur Wärmeabgabe abbilden. Entwickler können Kühlplatten, Leitungen, Schläuche, Verteiler, Pumpen, Ventile, Wärmetauscher, Kühler, Lüfter, Ausgleichsbehälter und Regelstrategien als Netzwerk verbinden.
So können beispielsweise folgende Fragen früh beantwortet werden:
Reicht der verfügbare Volumenstrom für alle Verbraucher?
Entsteht an einem kritischen Bauteil eine unzulässige Temperatur?
Wie groß müssen Pumpe, Kühler oder Wärmetauscher dimensioniert werden?
Welche Druckverluste entstehen bei einer Änderung des Leitungskonzepts?
Wie reagiert das System bei hohen Umgebungstemperaturen oder einem Lastsprung?
Das reduziert späte Hardware-Iterationen und schafft eine belastbare Grundlage für Komponenten- und Systementscheidungen.
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Ja. Simcenter Flomaster ist für verschiedene Medien und thermo-fluidische Aufgabenstellungen ausgelegt, darunter Flüssigkeits- und Gasnetze sowie – abhängig von den verfügbaren Modellen und der konkreten Anwendung – mehrphasige bzw. zweiphasige Vorgänge. Dazu zählen beispielsweise verdampfende oder kondensierende Medien in Thermal-Management-, Kälte- oder Prozessanwendungen.
Ob ein bestimmter Zweiphaseneffekt mit ausreichender Genauigkeit abgebildet werden kann, hängt jedoch von der Geometrie, dem Betriebsbereich, den verfügbaren Stoffdaten und dem Ziel der Untersuchung ab. Bei lokal stark dreidimensionalen Phänomenen, etwa Sieden in komplexen Kühlkanälen, ist häufig eine ergänzende 3D-CFD-Analyse sinnvoll. -
Das Modell besteht aus Komponenten und Verbindungen, die ein physikalisches Netzwerk bilden. Für jeden Betriebspunkt beziehungsweise über einen zeitlichen Verlauf löst Flomaster die relevanten Massen-, Impuls- und Energiebilanzen. Dadurch ergeben sich beispielsweise:
Druckniveau und Druckverluste in einzelnen Leitungsabschnitten und Komponenten
Volumen- oder Massenströme in parallelen und seriellen Strängen
Fluidtemperaturen entlang des Kreislaufs
Wärmeübertragene Leistungen in Wärmetauschern und thermischen Massen
Arbeitspunkte von Pumpen, Ventilatoren und Ventilen
Reserve gegenüber Mindestdruck, Kavitation oder zulässigen Bauteilgrenzen
Auch Rohrleitungsdaten und zulässige Druckbereiche können für die Systemprüfung hinterlegt und in der Simulation gegen Betriebsgrenzen validiert werden.
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Simcenter Flomaster stellt Bibliotheken für typische thermo-fluidische Elemente bereit. Dazu gehören beispielsweise Rohre, Kanäle, lokale Widerstände, Abzweige, Ventile, Blenden, Pumpen, Verdichter, Lüfter, Behälter, Akkumulatoren, Wärmetauscher, Kühler, Heizquellen, thermische Massen und Steuerungsbausteine.
Die Standardkomponenten können über Kennlinien, Geometrie-, Verlust-, Material- und Betriebsdaten angepasst werden. Zusätzlich lassen sich unternehmensspezifische Komponentenmodelle, etwa validierte Pumpenkennfelder, eigene Wärmetauscherkennlinien oder interne Baukastenmodule, in wiederverwendbaren Bibliotheken organisieren. Die offene Architektur unterstützt zudem kundenspezifische Bibliotheken, Skripte und Schnittstellen. Auch in 3D-CFD charakterisierte Modelle können aus Simcenter FLOEFD direkt als 1D-Komponente eingelesen werden. -
Ja. Der transiente Solver ermöglicht die Untersuchung zeitabhängiger Vorgänge. Dazu gehören beispielsweise Pumpenanlauf, Lüfterregelung, Ventilschaltungen, thermische Lastsprünge, Aufheiz- und Abkühlvorgänge, Änderungen von Umgebungsbedingungen, Befüll- und Entleerprozesse oder bestimmte Fehlerfälle.
Ein typisches Beispiel ist ein Leistungssprung eines Wechselrichters: Das Modell kann zeigen, wie schnell die Verlustleistung in den Kühlkreislauf eingetragen wird, wann sich die Kühlmitteltemperatur erhöht, wie der Regler reagiert und ob Temperaturgrenzen während des Übergangs verletzt werden. Simcenter Flomaster ist ein Werkzeug mit vielseitigem transientem Solver. -
Simcenter Flomaster unterstützt Verbindungen zu PLM-, CAD-, Simulations- und Industrial-IoT-Umgebungen. Für Systemsimulationen sind insbesondere Co-Simulation, Functional Mock-up Interface (FMI), FMU-basierter Modellaustausch, Design-Space-Exploration (Simcenter HEEDS) sowie die Kopplung mit weiteren Simcenter-Werkzeugen relevant.
Praktisch kann beispielsweise eine 3D-CFD-Untersuchung einer Kühlplatte Kennfelder für Druckverlust und Wärmeübergang liefern. Diese Kennfelder werden anschließend im Flomaster-Modell verwendet, um den Einfluss der Kühlplatte auf den gesamten Kreislauf zu bewerten. Umgekehrt lassen sich Systemrandbedingungen wie Volumenstrom, Eintrittstemperatur oder dynamische Lastprofile an ein detailliertes 3D-Modell übergeben. Flomaster bietet außerdem CAD-Import von Rohr und Leitungsnetzwerken in ein 1D Modell, Excel-Anbindung sowie offene Anpassungs- und Skriptmöglichkeiten. -
Simcenter MAGNET ist eine elektromagnetische Simulationssoftware auf Basis der Finite-Elemente-Methode. Sie wird verwendet, um elektrische und magnetische Felder sowie deren Wirkung auf technische Komponenten in 2D und 3D zu analysieren. Typische Zielgrößen sind magnetische Flussdichte, Feldstärke, Induktivität, Kräfte, Drehmoment, induzierte Spannungen, Wirbelströme, Verluste und Temperaturkopplungen.
Die Software hilft, elektromagnetische Komponenten bereits vor dem Bau von Prototypen auszulegen und kritische Effekte wie Sättigung, Entmagnetisierung, unerwünschte Kräfte oder übermäßige Verlustleistung frühzeitig sichtbar zu machen. -
Simcenter MAGNET eignet sich insbesondere für niederfrequente elektromagnetische und elektromechanische Anwendungen. Dazu gehören:
Elektrische Motoren und Generatoren
Magnetische Aktoren, Magnetschalter und Relais
Sensoren und induktive Messsysteme
Transformatoren, Drosseln, Spulen und induktive Bauteile
Permanentmagnetische Systeme
Elektromagnetische Antriebe und Linearantriebe
Wirbelstrombremsen, Induktionsheizungen und berührungslose Energieübertragung
Magnetlager und Levitation-Anwendungen
Die Software ist für die physikalische Modellierung elektromagnetischer Geräte ideal und unterstützt unter anderem bewegte Komponenten, temperaturabhängige Materialeigenschaften, Magnetisierung bzw. Entmagnetisierung und Hystereseeffekte.
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Ja. Simcenter MAGNET ist für genau diese Art elektromagnetischer Geräte ausgelegt. Es kann beispielsweise den magnetischen Kreis eines Motors, das Drehmoment eines Rotors, das Kraft-Weg-Verhalten eines Magnetschalters, die Induktivität einer Spule, die Sättigung eines Transformatorkerns oder das Sensorsignal eines induktiven Sensors untersuchen.
Für elektrische Maschinen lassen sich insbesondere Einflüsse von Luftspalt, Wicklung, Rotorposition, Materialkennlinien, Magnetgeometrie, Stromanregung und Bewegung bewerten. Damit können Entwickler Varianten vergleichen, bevor Werkzeugbau, Musterfertigung oder umfangreiche Prüfstandsversuche beginnen. -
Simcenter MAGNET unterstützt mehrere grundlegende Analysearten:
Magnetostatische Analysen für stationäre Feldzustände, etwa bei Gleichstrommagneten, Haltekraftberechnungen oder magnetischen Kreisen.
Transiente Analysen für zeitabhängige Vorgänge, etwa Stromansteuerung, Einschaltvorgänge, Motorbewegung, induzierte Ströme und dynamische Kräfte.
Frequenzbereichs- bzw. zeit-harmonische Analysen für Wechselstromanwendungen, beispielsweise Transformatoren, Spulen, induktive Komponenten oder Wirbelstromphänomene.
Bewegungsanalysen für rotierende, lineare oder allgemein bewegte Komponenten.
Die Software bietet dafür zeit- und frequenzbasierte, lineare und nichtlineare elektromagnetische Lösungsmöglichkeiten.
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Mit Simcenter MAGNET können Entwickler untersuchen, wie elektromagnetische Geometrie, Material, Wicklung, Stromansteuerung und Rotorposition die Leistungsdaten einer Maschine beeinflussen. Relevante Ergebnisse sind etwa Drehmoment, Gegen-EMK, Kraftverteilung, Induktivität, magnetische Flussdichte, Stromdichte und elektromagnetische Verluste.
Dadurch lassen sich Zielkonflikte früher bewerten, beispielsweise:
Höheres Drehmoment gegenüber Bauraum und Materialeinsatz
Höherer Wirkungsgrad gegenüber Kosten und Fertigungsaufwand
Leistungsdichte gegenüber thermischer Belastung
Magnetstärke gegenüber Entmagnetisierungsrisiko
Geräusch- und Schwingungsverhalten gegenüber elektromagnetischen Kraftanregungen
MAGNET verfügt außerdem über einen integrierten Motion Solver mit bis zu sechs Freiheitsgraden, sodass auch bewegte elektromechanische Systeme untersucht werden können.
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Ja. Simcenter MAGNET kann nichtlineare magnetische Materialeigenschaften und damit Sättigungseffekte berücksichtigen. Darüber hinaus unterstützt die Software die Modellierung von Wirbelströmen, Kernverlusten, magnetischer Hysterese, temperaturabhängigen Materialeigenschaften sowie Magnetisierung und Entmagnetisierung von Permanentmagneten.
Das ist besonders wichtig, wenn Komponenten mit hohen Feldstärken, dynamischer Anregung, elektrischen Blechen, massiven Leitern, Permanentmagneten oder relevanter Erwärmung entwickelt werden. Ohne diese Effekte können Drehmoment, Kräfte, Verluste und thermische Belastungen deutlich zu optimistisch abgeschätzt werden. -
Simcenter MAGNET berechnet zunächst die elektromagnetischen Felder auf Basis von Geometrie, Materialien, Stromanregung, Spannungen, Randbedingungen und gegebenenfalls Bewegung. Aus den resultierenden Feldgrößen lassen sich anschließend technische Kenngrößen ableiten:
Kräfte auf ferromagnetische Bauteile, Leiter und Permanentmagnete
Drehmomente in rotierenden Maschinen
Flussverkettung und Induktivität von Wicklungen
induzierte Spannungen und Ströme
Kupfer-, Eisen- und Wirbelstromverluste
lokale Verlustleistungsdichten als Eingang für thermische Analysen
Die Software bietet Methoden zur Berechnung von Kräften und Kraftdichten auf verschiedenen Komponentenarten, einschließlich ferromagnetischer Materialien, Permanentmagneten und stromführender Leiter.
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Ja. Elektromagnetische Berechnungen lassen sich mit thermischen, mechanischen und systemischen Analysen verbinden. Elektromagnetische Verluste können als Wärmeeintrag an ein thermisches Modell übergeben werden; umgekehrt können lokale Temperaturen die Materialkennwerte, elektrische Leitfähigkeit oder das Magnetverhalten beeinflussen. Auch eine Optimierung über Simcenter HEEDS kann für eine Kopplung verwendet werden um zwei oder mehr Disziplinen zeitgleich und kombiniert zu optimieren.
Für eine elektrische Maschine kann so etwa eine gekoppelte Kette entstehen: Simcenter MAGNET bestimmt Eisen-, Kupfer- und Wirbelstromverluste; ein thermisches Modell bewertet daraus Wicklungs-, Rotor- und Magnettemperaturen; die temperaturabhängigen Materialeigenschaften fließen zurück in die elektromagnetische Bewertung. Simcenter MAGNET bietet zudem native Schaltungssimulationen, Co-Simulation und Exportmöglichkeiten für 1D-Systemmodelle, einschließlich Simcenter Flomaster und Simcenter Amesim.
Eine etwas leichtere Version von Simcenter MAGNET ist auch in Simcenter FLOEFD integriert um direkt gekoppelt thermo-elektromagnetische Wechselwirkungen zu simulieren. -
Die Simulation macht den Einfluss einzelner Entwurfsparameter quantifizierbar. Dazu können beispielsweise Magnetgeometrie, Luftspalt, Blechpaket, Zahnform, Nutfüllung, Wicklung, Leiterquerschnitt, Stromprofil oder Materialauswahl systematisch variiert werden.
Damit lassen sich unter anderem:
Verluste reduzieren und der Wirkungsgrad steigern
Sättigung und lokale Überlastung vermeiden
Magnete gegen irreversible Entmagnetisierung absichern
Drehmoment und Kraft gezielt erhöhen oder glätten
Gewicht, Materialeinsatz und Bauraum reduzieren
Verlustleistungsverteilungen als Grundlage der Kühlung bereitstellen
Fertigungstoleranzen und „What-if“-Szenarien bewerten
Parametrische Studien, Temperaturkopplung und Optimierungsfunktionen helfen dabei, nicht nur einen funktionsfähigen, sondern einen robusten und fertigungsgerechten Entwurf zu entwickeln.
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Ein erfolgreicher Einsatz umfasst üblicherweise mehr als die Bereitstellung einer Softwarelizenz. Sinnvolle Unterstützungsleistungen sind:
Grundlagen- und Aufbauschulungen für Modellierung, Solver, Ergebnisbewertung und Best Practices
Anwendungsbezogene Workshops für konkrete Kühl-, Fluid- oder elektromagnetische Systeme
Aufbau eines ersten Referenzmodells oder eines validierten Methodenmodells
Datenaufbereitung, beispielsweise Pumpenkennlinien, Materialkennwerte, Verlustmodelle oder Prüfstandsdaten
Abgleich und Validierung gegen Messungen
Erstellung kundenspezifischer Bibliotheken, Templates und Automatisierungen
Unterstützung bei Co-Simulationen zwischen elektromagnetischer, thermischer, CFD- und Systemsimulation
Methodikberatung zur Einführung simulationsgestützter Entwicklungsprozesse